App the pain away

Angstzustände, Sozialphobie und Panik lähmen Betroffene in ihrem Handlungsspielraum und erschweren ihren Alltag. In Stockholm wird momentan eine App entwickelt, die dem entgegenwirken soll. Kann eine herkömmliche Therapie digital ersetzt werden?

Persönliche Grenzerfahrungen herausfordern um Ängste zu mildern: Wie viel psychische Belastung kommt dabei auf Betroffene zu? (Bild: porschelinn/flickr)

Persönliche Grenzerfahrungen herausfordern um Ängste zu mildern: Wie viel psychische Belastung kommt dabei auf Betroffene zu? (Bild: porschelinn/flickr)

(mehr …)

Stockholm,


Stockholm mit den Ohren erleben – eine neue App macht es möglich

Schweden ist für seine technologischen Innovationen bekannt – nun setzt das Land auch im klassischen Tourismus neue Trends. Eine App ermöglicht den Besucher_innen Stockholms ein völlig neues Gefühl des touristischen Entdeckens: Mit „Stockholm Sounds“  können die User die schwedische Hauptstadt spielerisch anhand von Klängen erkunden. Das Produkt bedient sich der Idee des „Audiobranding“.

(mehr …)



Das Jahr im Zeichen des Gespensts

Snapchat boomt – und gewinnt in den Vereinigten Staaten mehr und mehr Nutzer. Vor allem junge User bevorzugen die App gegenüber Facebook. Während das soziale Netzwerk vor allem Negativschlagzeilen macht – Stichwort Privatsphäre – punktet Snapchat mit dem Gegenteil: Digitales Vergessen.

Die genaue Anzahl der Snapchat User ist nicht öffentlich bekannt. Laut marketingcharts.com nutzen vor allem junge Leute zwischen 18 und 29 die App.

Die genaue Anzahl der Snapchat User ist nicht öffentlich bekannt. Laut marketingcharts.com nutzen vor allem junge Leute zwischen 18 und 29 die App.

(mehr …)

Buenos Aires,


Das Buenos-Aires-Smartphone: Ein Toptrend Argentiniens 2014?

Brandneu und brandheiß: Das Ministerium für Modernisierung der Stadt Buenos Aires bringt in Zusammenarbeit mit Microsoft Argentina das erste Cityphone auf den Markt. Da dürfen sich die Porteños – die Stadtbewohner von BsAs – freuen, oder?

Buenos Aires bringt im Januar 2014 als erste Stadt ein personalisiertes Smartphone auf den Markt.  Das Lumia 520, Nokias ökonomischstes und beliebtestes Handy, wurde auf die argentinische Hauptstadt programmiert. Auf dem „Lumia porteño“ sind nützliche Stadt-Apps vorinstalliert, entwickelt von dem „Ministerium für Modernisierung“, die der besseren Orientierung in der Stadt dienen sollen.

(mehr …)



Mehr Grrrlpower in Popkultur

Wer denkt, Frauen* warten drauf, dass die Mainstream-Medien endlich eine angemessene Repräsentation anbieten, täuscht sich: Anstatt sich abhängig von männerdominierten Zeitungen zu machen, kümmern sich Frauen* einfach selbst um ihre Repräsentation.

Optisch ansprechend, übersichtlich und gratis: Die App Tjejsamlat kann was.

Optisch ansprechend, übersichtlich und gratis: Die App Tjejsamlat kann eine Menge.

(mehr …)

Sydney,


2014: Google Glass und iWatch werden die Welt verändern

Mikepanhu unter cc-by-sa

Mikepanhu/ Wikimedia Commons unter cc-by-sa

Wearables waren einer der meistdiskutierten Trends der CES 2014. Doch trotz intensiven Marketings interessieren existierende Produkte außer SportlerInnen nach wie vor: Keinen. Doch 2014 werden sie ihren Durchbruch haben und unsere digitalen Gewohnheiten für immer verändern.

Everything Computing statt Personal Computing
Notebooks waren der erste große Schritt weg vom Desktopcomputer, Smartphones und Tablets der zweite. Der nächste Sprung in Richtung dezentrale, integrierte Hardware werden Wearables sein. Google Glass wird noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. AppleInsider und MacRumors zu Folge ist ausserdem der Launch einer iWatch in der zweiten Hälfte des Jahres realistisch (im Gegensatz zu Spekulationen über ein Produkt im TV Sektor).

„After flirting with wearable tech in 2012 and 2013, the consumer technology market is finally ready to embrace wearable computing as a full-on trend in 2014.“ – WASHINGTON POST

Eine Vision auf Systemebene fehlte
Add-ons wie Bluetooth-Headsets haben sich lange etabliert. Das bisherige Scheitern von smarten Wearables im privaten Alltag aber, liegt vor allem an zwei Punkten: Erstens wurde noch kein sinnvolles Nutzerszenario entworfen. Außer der Uhrzeit und Notifications, scheint man nicht so recht zu wissen was das Ding können soll. Deshalb konzentrieren sich bestehende Designs auf Nischen wie Sport. Zweitens wurde noch kein ernstzunehmendes Interface entworfen (selbst die Nutzeroberfläche der brandneuen Pebble Steel erinnert an erste Handys mit Farbdisplay). Das heißt man hat ein Gerät am Handgelenk, das keinen echten Mehrwert bringt und schlecht zu bedienen ist – also mehr im Weg, als eine Erleichterung ist. Und beides liegt daran, dass keine Vision hinter bisherigen Entwicklungen steht. Und das werden Google und Apple ändern.

Wie könnte eine iWatch aussehen
2007 hauchte Apple mit dem iPhone der Touchscreen Technologie, die schon Jahre verfügbar war, Leben ein. Ebenso dürfte eine iWatch, durch cleveres Verknüpfen von Hard- und Software, die Begriffe Wearable und Mobile Device neu definieren. AppleInsider zu Folge scheint eine starke Integration von Biometrics à la TouchID wahrscheinlich. Die Schnittstelle zu anderen Geräten wird Bluetooth sein, aufgeladen werden könnte das Produkt per Induktion. Und Beacon-Technologie (Standort-Sensoren) wird höchstwahrscheinlich eine große Rolle spielen, um mit der intelligenten Umgebung kommunizieren. Das Produkt ist sowohl als Erweiterung fürs iPhone/iPad, als auch autark denkbar.

Wo führt uns das hin?
Google Glass wird in diesem Jahr technisch noch nicht halten können, was es verspricht. Bis es die Chancen, die es wirklich mit sich bringt ausschöpfen und massentauglich werden wird, müssen wir uns noch gedulden. Eine iWatch könnte dagegen schon dieses Jahr das neue Gadget werden. Entscheidender aber ist, dass Beide Game Changer für Folgejahre sein werden. Sie sind der nächste große Schritt, weg von handheld Devices und hin zu Wearable Computing. Sie werden als Schnittstelle fungieren zwischen dem Menschen, der intelligenten, unmittelbaren physischen Umgebung und der digitalen Cloud in der er sich bewegt. Weg von aktiver Eingabe an Bildschirmen, hin zu intuitiverer, subtilerer Kommunikation zwischen NutzerIn und smarten Begleitern – und obwohl deren Charakter in den kommenden Jahren leichtfüßiger und und unauffälliger sein wird denn je* – hin zur allgegenwärtigen digitalen Wolke. Eben Everything Computing. Huuuh – gespannt? …oder beunruhigt?

*Wie z.B. dieses abgefahrene neue Google-Projekt erahnen lässt

Lesensewert: Hannah Ziegler berichtet aus Paris und ist dem Trend gegenüber skeptisch. Google Glass – Non, merci!

—–

Dieser Artikel ist Teil des Trendblogger-Dossiers zum Thema >Digitale Trends 2014<

folge @l_ucasrex auf Twitter