Svenja Bickert

Svenja Bickert

London,


Der unsichtbare Helm

Zwei ehemalige Design Studentinnen haben sieben Jahre lang an dieser Idee des ‚unsichtbaren Helmes‘ genannt ‚Hövding‘ gearbeitet und können diesen nun nach langer Forschungsarbeit anbieten.

Dieser unsichtbare Helm ist vielmehr ein Kragen mit einem Airbag, der bei Bedarf, bei einem Sturz, sich mit Luft füllt und so den Kopf des Trägers schützt. Ein Bewegungsensor reagiert bei abnormen Bewegungen und initiiert die Öffnung des Airbags. Sogar eine kleine Blackbox ist installiert.

http://www.hovding.com/en/how/

London,


Virtueller Supermarkt am Flughafen

Zur Zeit wird am Flughaben Gatwick hier in London ein ‚virtuelles Supermarkt Konzept‘ getested, welches bereits in Koreo in Bahnstationen zum Einsatz kam und Kunden per QR Code Waren mit ihrem Handy kaufen konnten.

Der vorbeigehende Flughafenbesucher sieht an spezifischen Wänden Supermarktwaren (von Tesco), wie in Regalen, aufgereiht und kann an Hand von EAN-8 and EAN-13 barcodes mit seinem Handy einkaufen.Das Handy muss dafür allerdings entweder ein Iphone oder ein Android Handy sein um das spezifische Programm von Tesco zum einkaufen installieren zu können.

Die Darstellungsfläche an den Wänden ist interaktiv, so kann der Benutzer zum Beispiel durch eine ‚virtuelle Kühltruhe‘ ’scrollen‘. Mit diesem Konzept soll nicht nur das Einkaufen generell vereinfacht werden, der Flughafen bietet sich auch deswegen als Ort besonders dafür an, weil Benutzer sogar vor dem Abflug in den Urlaub ihre Einkäufe virtuell erledigen können, welche dann nach dem Urlaub ihnen vorbei gebracht werden.

Hier auf diesem Video kann man sich den Prozess noch einmal ansehen:

London,


Smartkitchen

Smartkitchen – Milan Salone 2012

Hotpot Innovation Area

Neue technologische Entdeckungen gab es in der Hotpot Innovation Area des Salone Milan 2012. Die intelligente Küche von Morgen erkennt nicht nur, dass ein Topf auf den Herd gestellt wurde, welchen man dann je nach Belieben per Touch regeln kann, nein, sie beginnt auch zu verstehen, was sich in dem Topf befindet und bietet dazu entsprechende Gerichte an.
Entsprechende Chips sind zur Identifizierung der Zutaten in den Verpackungen eingelassen und so erkennt der Herd, was gerade dem Topf hinzugefügt wurde.

Im Grunde lies sich per Touchscreen das ganze Haus in diesem Bereich regeln: Die Einzelheiten für die Wäsche und die Waschmaschine, Heizung und Lüftung des Hauses, Spülmaschine etc.

Smart KitchenSmart Kitchen

London,


Die interaktive Küche

Touch-Erlebnisse in der Küche

Prisma Kitchen with Samsung Touch Technology – Salon Milan 2012

Die Küche wird zum Touch-Erlebnis: Die Küche mit dem Namen „Prisma“ ausgestellt von Toncelli und gestaltet von der internationalen experience design company Experientia integriert in ihrer Arbeitsfläche eine riesige Touchscreen-Fläche.
Ausgestellt wurde diese Küche zum ersten Mal auf der Eurocucina 2012 in Milan. Auf der riesigen interaktiven Touchscreenfläche kann also nun beim kochen ein bestimmtes Rezept gelesen, ein Video gesehen oder Fotos angeschaut werden.
Trotz interaktiver Touchscreenfläche ist die Arbeitsfläche aber so robust, dass das tägliche Hacken und Schneiden in der Küche problemlos durchgeführt werden kann.
Auf der verschiebbaren roten, rollbaren „Ablagefläche“ nahe der Kochplatten befindet sich auch eine Halterung für das Ipad.

Bilder sind zu finden hier.

London,


Autolib – E-cars leihen in Paris

Autolib – E-Cars in Paris

Autolib“ stellt elektronische „Bluecars“ zum mieten im Zentrum von Paris.
Seit Dezember 2011 können diese Autos an bestimmten Parkstation geliehen werden und das Projekt verfolgt das Ziel bis 2020 die C02-Emission um 20%  zu reduzieren. Im Juni 2012 gab es bereits 1740 Bluescars und 1100 Ladestationen.

Wie es funktioniert?
Sowohl an speziellen Kiosk und an Autolib Stellen kann man sich mit seinem Führerschein, Personalausweis und Kreditkarte registrieren.
Nach der Registrierung erhält der Nutzer eine RFID- Nutzerkarte.
Mit dieser Nutzerkarte kann das Auto an der entsprechenden Ladestation ausgeliehen werden. Nach der Fahrt wird das Auto wieder an einer Autolib-Ladestation abgestellt und mit dem Ladekabel verbunden.
Auch Eigentümer von Elektro-Autos oder Motorrädern können die Ladestationen für ihre eigenen Fahrzeuge nutzen sofern sie sich für ein Ladeabonnement entscheiden.
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London,


E-car is everywhere

E-Source Projekt London

Bei einem Spaziergang durch den Stadtteil „Greenwich“ fand ich die ersten Elektro-Auto- Lade-Säulen, die zum Projekt „E-Source“ in London gehören. Gestellt wird Soft- und Hardware vom Unternehmen Siemens. 
Source London ist eines der größten Netze zum Laden von Elektrofahrzeugen in Großbritannien. Bis 2013 sollen, laut „Transport for London“ ca. 1300 Ladestationen installiert werden.

Ziele des Projekts sind die Umweltverschmutzung zu verringern, Elektro-Fahrzeuge ins Stadtbild zu integrieren und dort dauerhaft zu etablieren.

Wie es funktioniert?
Fahrer von E-Cars melden sich im Internet an und kreieren ihr Benutzerkonto. Nach Erhalt ihrer Kundenkarte können sie sich bei jeder Lad  esäule in London anmelden. Das Ganze kostet ca. 100 Pfund pro Jahr. Außerdem sind Elektrofahrzeuge steuerlich begünstigt, so müssen sie keine Citymaut oder Kfz-Steuer bezahlen. Sogar Zuschüsse zum Kauf solle es vom Staat geben.
Spannend ist, dass nicht nur Autos, sondern auch Motorräder, Cityroller, Lieferwagen und LKW diese Ladesäulen benutzen können solange sie per DVLA als Elektrofahrzeuge klassifiziert sind.

 

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London,


Kickstarter, die weltweit größte Finanzierungsplattform für kreative Projekte

Die Website http://www.kickstarter.com/ hilft kreativen Projekten auf die Sprünge! Diese Projekte können aus den Bereichen Musik, Film, Kunst, Technik, Design, Essen, Verlagswesen oder ähnlichen kreativen Bereichen kommen.

Als Regel gilt: Derjenige, der sein Projekt vorstellt und für dieses Geld sammeln möchte, muss das sich selbst gesetzte finanzielle Ziel bis zu einem bestimmten Zeitpunkt – XX Tage erreichen. Hat er dieses geschafft, bekommt er das Geld für das Projekt, ansonsten gibt es leider gar kein Geld.

Die Finanzierung funktioniert mit „Crowd funding“: Die Projekte werden auf der Website meist mit einem kurzem Video präsentiert und erklärt. Privatpersonen können dann einen bestimmten Beitrag dafür spenden und helfen so das Projekt zu realisieren. Als Dankeschön erhalten sie oft kleine Aufmerksamkeiten wie Postkarten, Kinoeinladungen, etc. was dem Projekt-team zur Verfügung steht und einfällt.

Sein Projekt auf dieser Website einzustellen ist zugleich auch ein Realitäts-check ob die „breite Mehrheit“ das Projekt unterstützenwert findet oder nicht.

 

 

London,


Newsmap – Nachrichteninteresse visuell dargestellt

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