London,

Trendblogger-Jahrgang 2012/2013
Hello! Ich bin die Luise, 23 Jahre und lebe in Berlin. Gut die nächsten 11 Monate werde ich in London verbringen, denn ich möchte hier mehr über Musikproduktion erfahren. Ja, ich bin eine Tonstudentin und beschäftige mich viel mit Musik, Sound und Klängen. In Deutschland studiere ich an einer Filmhochschule. Musik ist an der Hff auch ein großes Thema, aber der Film steht dort dann doch oft an erster Stelle. Deshalb habe ich beschlossen mich die nächsten Monate mich mal nur auf die Musik zu konzentrieren.
Außerdem wollte ich London besser kennen lernen. Diese Stadt hat mich schon immer fasziniert. Ich bin sehr gespannt auf meine Entdeckungen hier und freu mich sehr, dass ich einige durch die „Trendblogger“ mit euch teilen kann. Also auf eine spannende Zeit! See you!



In London macht bald die Zeitung das Fernsehen.

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Das Londoner Abendblatt „Evening Standard“ gründet einen lokalen Fernsehsender.„London Live“ soll im September 2013 auf Sendung gehen und mit seinem 100% auf die Hauptstadt fokussierten Programm in die Fußstapfen der erfolgreichsten Zeitung Londons treten.

Vor einigen Tagen wurden dem „Evening Standard“ die Rechte zur Gründung eines lokalen Fernsehsenders zugesprochen. Damit erhielt die kostenlose Londoner Abendzeitung eine von mindestens 19 Lizenzen, die Ofcom zur Förderung des britischen Lokal-Fernsehens vergibt.

100% London

Screenshot London Evening Standard

Screenshot London Evening Standard

Im September 2013 will „London Live“ auf Sendung gehen und mit seinem 100% auf London fokussierten Programm die Mehrheit der 8.1 Mil. Einwohner der Hauptstadt via „Freeview“ (kostenloses digitales Antennenfernsehen) erreichen. Auch eine Übertragung per Kabel und später Satellit wird angestrebt.

Die redaktionellen und kommerziellen Ressourcen von Evening Standard und Independent werden genutzt.

Das Programm soll sich aus Nachrichten, aktuellem Zeitgeschehen, kulturellen und kommunalen Themen sowie Unterhaltung zusammensetzen. Redaktionell und kommerziell werden die Ressourcen des „Evening Standards“ und der Traditionszeitung „The Independent“ genutzt.

In der Rushhour will der Kanal seine Zuschauer mit Informationen zur aktuellen Verkehrslage und dem Zustand der öffentlichen Transportmittel auf dem Laufenden halten. So soll es jeden Tag mindestens 4 Stunden „frische“ News geben. Des weiteren soll neben der Ausstrahlung von Live-Debatten der Greater London Authority, unter anderem auch der Zeitungs-eingene Theater Award übertragen werden. Ein Drama und eine neue Comedy Show pro Jahr sowie Sendezeit für junge Filmemacher stehen ebenfalls im Programmplan. Außerdem hält sich der Sender die Möglichkeit offen, sein normales Programm für die Berichterstattung von aktuellen Ereignissen zu unterbrechen.

„London Live“ – ein „hyper local“ Sender.

Zunächst wird „London Live“ nur 18 Stunden am Tag auf Sendung sein. Abhängig von der Nachfrage will der Kanal später auf ein 24 stündiges Programm umsteigen. Sobald „London Live“ auch via Kabel empfangen werden kann, sollen „hyper local News“, also Stadtteil bezogene Nachrichten, ausgestrahlt werden.

Ein offizielle Homepage gibt es schon: www.londonlive.co.uk Im Moment wird man allerdings noch auf die offizielle Seite des „Evening Standard“ umgeleitet.

„London Live“ – eine Innovation für die Fernsehwelt?

Die Idee, die hinter „London Live“ steht, ist keine, die die Fernsehwelt komplett umkrempeln und revolutionieren wird. Doch das sich aus einer Zeitung ein Fernsehsender entwickelt, ist etwas Neues und könnte zu einem sehr erfolgreichen Projekt werden, zumal sich die Zeitung großer Beliebtheit erfreut. Das vorwiegend in der Underground gelesene Abendblatt zeichnet sich vor allem durch seine kompakten und prägnanten Artikel aus. Die Übertragung dieses Konzeptes auf die Inhalte des Senders und der Vorteil der lokalen Gebundenheit könnten Alleinstellungsmerkmal der TV Station werden und „London Live“ von der großen Anzahl anderer Fernsehsender abheben.

Ich würde allerdings trotzdem nicht den Fernseher an machen, um „London Live“ zusehen. Zwar finde ich Lokalnachrichten sehr spannend und ich lese die Zeitung wirklich gern, aber ohne einen Online-Stream oder die Möglichkeit die Sendungen später im Internet zugucken, hat das TV-Programm keine Chance bei mir. Grund eins dafür ist, dass ich keinen Fernseher besitze und somit gar keine Möglichkeit habe den Kanal zu sehen. Grund zwei: Durch das Fehlen des Fernsehers hat sich mein Konsumverhalten gegenüber TV-Material deutlich verändert. Iplayer und andere Mediatheken sind zu meinem Medium geworden und sie machen es mir möglich gezielt nur das zu schauen, was ich wirklich sehen will und wann ich es sehen will. Und damit stehe ich nicht alleine da. In meinem Umfeld gibt es kaum einen der noch einen Fernseher besitzt, geschweige denn im klassischen Sinne fernsieht.

Es stellt sich mir also die Frage, ob es überhaupt ein Konzept gibt, was mich dazu bewegen würde, mal wieder den Fernseher einzuschalten.

 

 

 

66 KOMMENTARE , GEBE EINEN KOMMENTAR AB

  1. Naja aber Lokolapresse spricht ja vor allem Ältere an und die schauen TV. Das könnte schon klappen. Gibt es in London Screens in der Underground? Das wäre doch dann das perfekte Verbreitungsmittel!

    • Ich könnte mir gut vorstellen, dass die lokalen Geschehnisse auch viele jüngere Londoner interessiert. Hier passiert sehr viel und für die meisten, die hier leben, ist London auch England.

      In den Undergrounds gibt es keine Bildschirme. Tfl (öffentliche Verkehrsbetrieben) haben mit anderen Problemen zu kämpfen. In anderen Verkehrsmitteln gibt es zum Teil schon Sceens, aber die zeigen aber nur Bilder von den Kameras an Board.
      Der Evening Standard hat an sich auch nichts mit der Underground zu tun. Er wird nur oft davor verteilt.

      Würdest du einen solchen Sender schauen?

  2. Naja hier gibts ja lokale Sender -> RBB und nein, ich schaue das eher nicht, einfach weil mich die Schlaglöcher vor meiner Tür nicht interessieren, es reicht wenn ich drüber fahren muss.

    • Wohl war 🙂

      Aber passiert in Berlin nicht auch immer sehr viel? Ich könnte mir gut vorstellen, dass man ein spannendes Programm über unsere Hauptstadt zusammen stellen könnte.
      Wird denn über solche Sachen wie den Karneval der Kulturen nicht berichtet?

        • Es ist zwar sehr schade, aber das stimmt.

          Fernsehen schauen hauptsachlich ältere Menschen und für die wird auch das Programm gemacht.

          • Das die Fernsehsender sich auf ihr Hauptpublikum ausrichten ist irgendwie verständlich.

            Vielleicht hätten Rbb und co auch eine Chance bei mir, wenn das Programm nur ein bisschen spannender wäre.

          • find ich gar nicht so schade. man muss ja nicht den ganzen Tag vor dem Fernseher sitzen. und wenn man sich anguckt was andere Sender für „unsere Generation“ senden (Mitten im Leben, Berlin Tag und Nacht, Circus Halligalli etc), kann ich nicht behaupten, dass ich mir das auch bei den öffentlich rechtlichen wünschen würde

    • der RBB ist ja immerhin noch etwas weiter gefasst, und moderner gehalten, den schau ich schon ab und zu… nur diese kleineren sender find ich anstrengend (z.B.TV Berlin). ich glaube wenn ES einen Sender wie RBB machen würde, würde ich den sehen…

  3. Hi Luise, danke für Deinen Artikel. Es scheinen noch ein paar kleinere Formatierungsfehler im Text zu sein.

    Die Überschriften sollten am besten als H2 formattiert werden – magst Du das noch machen? Im Augenblick haben die den seltsamen Code „pre“ drin, lag das daran, dass Du aus Word den Text herauskopiert hast?

    Dann ist es wichtig, für die Bilder Quellen anzugeben – das machst Du am besten beim Einfügen der Bilder im Bereich „Beschriftung“ oder am Ende des Textes als Link. Und die Grafik ist etwas groß, wenn Du beim Einfügen der Grafik gleich Miniaturansicht einfügen auswählst, dann dauert das Laden der Grafik nicht so lange.

    Danke nochmal!

    Lg

    Karsten

    • Hallo Karsten,

      wie ändere ich denn die Formatierung? Und welche Überschrift meinst du?
      Ich glaube, ich weiß noch nicht so richtig, wo mein Fehler ist.

      Sollten Screenshots auch beschriftet werden?

    • Apropos Formatierungsfehler.. Wenn ich „GEBE EINEN KOMMENTAR AB“ lese dann rollts mir die Fußnägel.. Gruß an die Redaktion!

  4. das wird bestimmt ne super möglichkeit sich über die aktuellen veranstaltungen in london zu informieren. in dieser 8 mio. stadt verliert man ja sonst schnell den überblick!

      • ich denke aber, dass auch ein Fernsehsender nicht das ganze Spektrum Londons umfassen kann. der Tag hat auch im Fernsehen nur 24 Stunden und somit wird es auch da bei den großen, bekannten Veranstaltungen bleiben von denen man sicher auch so mitbekommt.

  5. Sehr interessanter Artikel!
    Mit geht es genauso wie der Autorin, dass das Angebot für mich unattraktiv ist, solange es nicht online verfügbar ist. Was bringt mir eine info über die aktuelle Verkehrslage, wenn ich diese nicht unterwegs abrufen kann?

  6. Sehr schön geschrieben, auch wenn Londons Lokalsender nicht so interessant für mich sind.

  7. Von der Abendzeitung zum Fernsehsender…
    Ist das eine kluge Entscheidung vom E.S.? Das Internet als aktuellstes Medium bedroht die traditionellen Printmedien sicher auch in Britanien. Aber ein Fernsehsender, über Antenne? Die Idee so aktueller und vor allem mit persönlicherem Bezug an das Publikum zu kommen ist gut. Ihr Erfolg setzt aber eine funktionierende mobile Empfangsinfrastruktur voraus. Gibt es die in London? Kann man dann auf einem mobilen Gerät, unabhängig vom Internetempfang im U-Bahntunnel „Zeitung gucken“? Wenn ja, dann viel Erfolg! Ansonsten wäre eine Alternative die auf bestehende Infrastruktur zurückgreift wohl vielversprechender.

    • Da der E.S. kostenlos an jeder wichtigen U-Bahn Station verteilt wird, hat er nicht wirklich ein Problem mit dem Internet als gefahren Quelle. Auch die Website ist gut gemacht und funktioniert gerade für mobile Geräte vortrefflich. (E.S. ist sehr stolz auf die Wisch-Technik) Erst letzte Woche hat wurde in einer Ausgabe verkündigt, dass E.S. einer der meist gelesenen Zeitungen ist.
      Aber sie ist auch kostenlos.

      Das empfangen von Antennen Fernsehen funktioniert hier auch sehr gut, eigentlich so wie in Deutschland auch. Wenn man Kabel hat, dann bekommt man die Sender sowieso und wenn nicht dann kann man sich eine Freeview Box mit Antenne zu legen. (das britische BVBT)

      Ob der Sender einen Online Stream bekommt oder eine Art Mediathek ist noch nicht klar. Wenn ja, dann würde das Konzept für mich auf jeden Fall funktionieren. Dann könnte man so gar in der U-Bahn schauen, denn die meisten U-Bahn Stationen haben W-Lan. (Während der Fahrt wird es allerdings schwierig)

  8. Aber sowas gibt es in Deutschland ja schon längst. Wenn ich da z.B. an das legendäre „Leipzig Fernsehen“ denke, kann ich von so einem Stadtsender nich viel erwarten, auch wenn es in London sicherlich ein bischen mehr zu erzählen gibts.

    • Stadtfernsehsender schon; allerdings hat „Leipzig Fernsehen“ seine eigene Redaktion. „London Live“ will seine Inhalte ja vor allem aus der Redaktion des Evening Standards ziehen. Damit spart sich der Sender einige Ressourcen, die er vielleicht anders nutzen kann.

      Und nichts gegen „Leipzig Fernsehen“. Straßenbahnfahren in der Nacht 🙂

      • Ha! Sehr schön, dass noch mehr Hinweise auf das wenig dynamische Leipzig Fernsehen kommen.
        Luise, magst du mal kurz einen Abriss geben, womit sich der Evening Standard sonst so befasst und auf was für Themen man demzufolge beim Fernsehsender hoffen kann?

  9. Das Konzept des Regionalfernsehens gibt es auch in Deutschland schon länger. RBB ist fast schon als überregional zu betrachten. Sender wie RegioTV haben das gleiche Profil und RegioTV im speziellen geht auch aus den Printmedien hervor. Der Sender hält sich nun schon einige Jahre für mich stellt sich deshalb die Frage, wenn es in Deutschland in der „Provinz“ anklang findet, weshalb dann nicht auch in London in einer Weltmetropole in der es umso mehr spannende Themen gibt die in den kommerziellen Sendern überhaupt nicht gewürdigt werden können? Zudem stellt es eine außergewöhnliche Chance für Randgruppen sowie NewComer dar.

    http://www.regiotv-schwaben.de/Unternehmensinformationen.10.0.html

    • Vielen Dank für das tolle Beispiel aus dem Süden Deutschlands. Ich hab auch das Gefühl, dass Deutschland England einiges voraus hat in Sachen Regional-TV. In England scheint regionales Fernsehen jedenfalls nicht wirklich verbreitet zu sein. Zumindest kann ich mir die Aktion von Ofcom nicht anders erklären.
      Aber schaust du Regiontv-Schwaben?

      London als Stadt biete genug Potential für einen eignen Fernsehsender. Hier passiert jeden Tag so viel. Man bekommt nicht mal die Hälfte mit. Ich glaube auch, dass der Sender gute Chancen hat zu überleben und vielleicht sogar erfolgreich wird.

      • Ich habe in meiner WG in Deutschland keinen TV-Anschluss, dementsprechend habe ich noch nie das tägliche Programm verfolgt, allerdings habe ich einzelne Berichte im nachhinein online angesehen, Berichte über meine Universität etc.
        Du sagtest, dass dieses Angebot noch nicht angedacht ist für den Sender in London, das könnte tatsächlich wie du schon sagtest ein Manko sein. Bisher ist jedoch nur die Idee geboren und vermutlich werden Einzelheiten wie eine Mediathek recht schnell hinzugefügt, ist ja inzwischen ohne großen Aufwand möglich, zudem sind kleine Sender auf die Platform des WorldWideWeb mehr angewiesen als großebereits etablierte Sender. Man schaue nur einmal auf andere Platformen wie youtube und deren potential im Bezug auf Verbreitung von Inhalten sowie Startum. Deine Beschreibung des Senders klingt für mich nach einer Mischung aus seriösem Journalismus und einer qualitativ hochwertigen Platform für junge Musiker und Künstler. Ein Programm was jede Altersgruppe ansprechen kann! Wir werden sehen wie das Konzept angenommen wird. Eine Zusammenarbeit mit dem TFL wäre vermutlich gerade in den Anfängen hilfreich. Ich denke da an eine besondere Nutzerfreundlichkeit oder eine bessere Zugängigkeit auf die Homepage im ganzen Underground-Netz Londons. Das W-Lan netz wird im Moment ausgebaut in der Underground, weshalb also nicht ein besonderes Gimmick einbauen, als support für diesen Sender. Es gibt sicher einige Ideen und Möglichkeiten den Sender an die Menschen zu bringen!

        • Eine Kooperation zwischen Tfl und E.S. ist eine super Idee.
          Vielleicht solltest du der Geschäftsleitung mal vorschlagen!
          Viele Leute würden den Evening Standard wahrscheinlich lieber in der U-Bahn sehen als lesen.

          Allerdings glaube ich, dass der Ausbau des W-Lan-Netzes in der Underground noch eine Weile dauert.

  10. Das ist echt eine tolle Idee! Allerdings finde ich auch, ein Online-Stream wäre schon ganz angebracht. Bin sehr gespannt wie der Sender bei euch ankommt. Vllt gibt’s dann auch bald ein „Berlin Live“.

    • Ich bin auch sehr gespannt, aber wie ich die Stadt hier kenne, wird man wahrscheinlich gar nicht merken, dass es auf einmal einen neuen Sender gibt.
      Würdest du dir denn ein „Berlin Live“ wünschen?
      Es gibt ja immerhin den RBB

      • Je nachdem wie das Programm gestaltet ist, würde ich sicher bei „Berlin Live“ reinschalten. Der rbb hat zwar versucht das Programm auch für jüngere Leute zugänglicher zu machen, aber das hat meiner Meinung nach noch nicht ganz funktioniert.

      • Ja, ich wünsch mir das auch für Berlin!
        Siehst du Chancen, dass es das bald geben könnte?

  11. Interessanter Artikel, ich hätte nicht gedacht, das London keinen eigenen Fernsehsender hat. Gut das sich das ändert.

    • Das hätte ich auch nicht gedacht. Bei so einer großen Stadt. Aber vielleicht braucht eine Stadt ja auch nicht unbedingt einen Fernsehsender.

      • Warum glaubst du braucht London keinen Fernsehsender?
        Gerade in einer so großen Stadt passiert sehr viel. Als Bewohner bekommt oft vieles nicht mit. Ein Fernsehsender ist da doch eine gute Informationsquelle

        • Ich wohn in Berlin (auch eine große Stadt) und komme ganz gut ohne Regionalnachrichten aus. Wenn etwas wirklich wichtiges passiert, dann geht das auch durch die überregionale Presse.
          Ich hab nicht das Gefühl, wichtige Information zu missen.

        • Aber wenn es wirklich auch ein Format hinausläuft, das 24 Stunden informieren möchte, muss sich E.S. schon eine gute Aufmachung einfallen lassen.
          Ich meine: Es passiert zwar viel, aber auch an unerwarteten Plätzen. Man kann schlecht 50 Livereporter täglich bezahlen, um wirklich aktuell und interessant überall in London dabei zu sein.

  12. Naja, ich weiß nicht… das ist ja ein spezieller Nischensender, vor dem die Leute sicherlich nicht allzu viel Zeit verbringen, sondern eher vorbei zappen. Da frage ich mich, wie sich das langfristig rentieren soll. Als Werbefläche eher uninteressant.

    Toller Artikel übrigens, Danke!

      • Ich schaue schon ganz gern Regionalnachtrichten! Ich finde es eigentlich sehr spannend zu wissen, was in meiner Gegend so passiert.
        Leider sind die meisten deutschen Regionalsender eher auf ein älteres Publikum ausgerichtet, was den Großteil des Programms eher unattraktiv macht.

        • Es würde mich echt interessieren, was sich E.S. einfallen lässt, um das Durchschnittsalter des Fernsehpublikums runterzuschrauben. Offenbar ist ja mit der Sendezeit für die jungen Filmemacher schonmal in die richtige Richtung gemacht worden.

      • Der Vergleich hinkt wahrscheinlich, aber in Leipzig gibt es auch Leipzig Fernsehen und das ist doch recht träge. Man könnte es auch übers Internet ansehen(soweit ich weiß)aber ein Fernsehbeitrag ist doch immer gestreckter und nicht so leicht aufreißerisch zu gestalten wie knackige Zeitungsbeiträge.

  13. Sehr interessanter Artikel!
    Mit geht es genauso wie der Autorin, dass das Angebot für mich unattraktiv ist, solange es nicht online verfügbar ist. Was bringt mir eine info über die aktuelle Verkehrslage, wenn ich diese nicht unterwegs abrufen kann?

  14. Ich kann mich eigentlich nur der Meinung der meisten anschließen.
    Ein nette Idee, vielleicht ist der Sender auch spannend, aber ohne Internet-Angebot würde ich ihn mir nicht ansehen.

    Trotzdem vielen Dank für den Artikel! Sehr interessant.

  15. Hey Luise, interessant 🙂 Hab ich gar nicht gewusst, obwohl ich den E.S. ja jeden Tag lese….

    • Na dann hast du sie aber nicht richtig gelesen 🙂
      Am Anfang Feb. war ein ein Artikel im E.S.

      Fändest du denn so einen Sender gut?

  16. Bei der allgemeinen Krise die mehr und mehr Zeitungsblätter erreicht müssen sich die Leute hält was einfallen lassen. Ich denke schon dass der Trend in die Richtung geht die Informationen auf mehreren Kanälen

  17. Also ich lese lieber die Zeitung bei den tausenden von Fernsehsendern glaube ich nicht an einen Erfolg dieses Kanals

  18. das klingt sehr nach „TV Berlin“ und „Alex“ haben mich beide nicht dazu bekommen den Fernseher anzuschalten.. aber ich hab ja jetzt etwas Zeit mal den ES zu studieren, vielleicht ist da ja potential ein interessantes Programm zusammenzustellen..

  19. Wenn ich da richtig informiert bin, finanzieren sich diese Gratis-Take-Away-Metro-Blätter über Anzeigen, die darin geschaltet werden, oder? Der eigentliche Informationsgehalt steht doch eher im Hintergrund.

    Die Frage wäre, ob dieses Geschäftsmodell auch im Fernsehformat funktioniert, ohne dass der Sender zu einer Dauerwerbesendung wird. Aber ich kann mir aber durchaus vorstellen, das durch die gesteigerte Präsenz der Zeitung das Interesse für Werbekunden wächst.

    Vielleicht kannst du in deinen Artikel noch genauer darauf eingehen, was du unter „kommerzielle Ressourcen“ meinst.

  20. ich hab grade mal die wiki-zusammenfassung über ofcom gelesen…ist das ne richtige regierungsgesteuerte instanz? ich meine…nutzt die jeweils aktuelle regierung ofcom als massen- plattform? das fördern die den sonst so?

  21. Hey, super gelungener Artikel. Freue mich in Zukunft mehr von dir zu lesen. Weiter so!

  22. Pingback: Redaktionskonferenz am 5.3.2013, Blattkritik mit Michael Praetorius zum Dossier Innovative Fernsehformate | Die Trendblogger

  23. Pingback: Institut für Kommunikation in sozialen Medien » @dieTrendblogger Dossier im Februar 2013: Können Fernsehsender noch innovativ sein?

  24. Stimme den anderen zu, in Deutschland sind „innovative“ Regionalsender keine Seltenheit und recht uninteressant (für junge Menschen). Allerdings ist ja der evening standard nun auch nicht gerade eine qualitätszeitung… und kostenlos zu bekommen, richtig?
    wie wollen die sich dann eigentlich finanzieren?
    wenn der sender so ist, wie die zeitung, kann man dann ja auch nicht wirklich seriöse news erwarten oder? oder würden die dann nur so lifestyle-sachen senden? und what goes on tonight in london und solche sachen?

  25. Hey,..
    bin erst vor kurzem auf deinen Blog gestoßen.Guter Artikel. Freue mich auch darauf mehr von dir zu lesen.

  26. Pingback: Die Klarheit aus Norwegen | Die Trendblogger