Sag “Hallo” in 25 Sprachen mit deinen Fingern

Spread the Sign“ – Das klingt wie das Motto einer Sekte, bezeichnet in Wirklichkeit jedoch ein Projekt, dessen Ursprünge bis in das Jahr 2006 zurückreichen und über das die Trendblogger bereits 2012 berichteten. In Schweden entstanden, ist SpreadTheSign der Titel sowohl einer Internetplattform, auf der Schriftsprache in verschiedene Gebärdensprachen übersetzt werden kann, als auch der dazugehörigen App. Ein praktisches Tool für alle Menschen in der Gehörgeschädigten-Community.

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Stockholm,


Wie die selbstbestimmte Filter Bubble das Radio retten kann

Im diesem Monat beschäftigen sich die Trendblogger mit dem Thema „The Future of Radio“. Das klassische Medium, das gerade seinen 90ten Geburtstag feiert, kämpft mit der neuen Konkurrenz durch das Internet. Dabei könnte sich das Radio ein Phänomen der Online-Medien abschauen und damit auch in Zukunft attraktiv bleiben – die Filter Bubble. Selbstbestimmung kann das Radio retten. Ein Kommentar.

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Lila Blogroll – Feministische Blogs, Queer-Blogs, Gender-Blogs in den Ländern der Trendblogger

In diesem Monat schreiben die Trendblogger_innen über die Themen Feminismus, Queer, Gender – warum erklärt Heng ganz gut. Wer seine/ihre Blogroll vervollständigen möchte, erhält hier ein paar Lesehinweise:

Argentinien

Belgien

  • Belgien ist ein kleines Land. Dennoch hat die feministische Blogosphäre einiges zu bieten. Den Anfang machte im Oktober 2008 das niederländischsprachige Blog „De Tweede Sekse“.  Hier schreiben belgische Feministinnen über Musik, Gewalt, (Anti-)Rassismus, Pornokultur oder ihre eigenen alltäglichen Erfahrungen. „De Tweede Sekse“ liefert auch erste Einblicke in die feministische Theorie und in die verschiedenen feministischen Strömungen.
  • „Feministisch en Links“ – kurz FEL – ist eine feministische Aktionsgruppe aus Gent und Umgebung. Auf ihrer Seite informieren sie über ihre Workshops, Lesungen oder Filmabende und bloggen über aktuelle feministische Themen wie die Prostitutionsdebatte, Femen oder Frauenbeschneidung.
  • An Studenten und Forscher richtet sich das „Feministische blog“. Viele der Autor_innen arbeiten in der Wissenschaft und beschäftigen sich beruflich mit Feminismus wie Gender Studies. Das Blog schlägt die Brücke zur Praxis, die Leser_innen werden informiert über viele Veranstaltungen, Debatten, kulturelle Themen und können Links zu interessanten Artikeln folgen.

Frankreich

  • http://www.pantheresroses.org/ – Im Jahr 2002 sind die Panthères Roses als eine Antwort auf die neue Rechte, die sich durch die damaligen Wahlen und das vorkämpfen von Le Pen bis in die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen ergeben hat, entstanden und beziehen sich auf feministischen Materialismus, Antirassismus, Antikapitalismus und radikalen Lesbialismus.
  • http://www.labarbelabarbe.org/La_Barbe/Accueil.html – Die Gruppe beruft sich auf ein dreifaches Erbe: feministisch, lesbisch, künstlerisch! und findet sich in der Mitte, zwischen dem Collectif National pour les Droits des Femmes sowie der Queer-Bewegung wieder.

Island

  • http://totalqualitywomen.blogspot.ch/ : Die beiden Bloggerinnen Jasmine
    und Evelyne wollen mit Ihrem Blog besonders auf schweizspezifische
    Themen aufmerksam machen, die in den anderen deutschsprachigen
    feministischen Blogs oft zu kurz kommen.

Portugal

Schweden

Schweiz

  • http://totalqualitywomen.blogspot.ch/ : Die beiden Bloggerinnen Jasmine
    und Evelyne wollen mit Ihrem Blog besonders auf schweizspezifische
    Themen aufmerksam machen, die in den anderen deutschsprachigen
    feministischen Blogs oft zu kurz kommen.
  • http://siekamundblieb.blogspot.ch/: Der Name ist ein Buchtitel Simone de
    Beauvoirs – Hier bloggt ein feministisches Kollektiv aus Bern.

USA

Australien

  • samesame.com.au – lesbian/gay news, community, forum
  • feminaust.org – feministisches australisches Blog und Hub für Austausch
  • thatssogay.com.au – Website des unglaublich engargierten Daniel Witthaus und seiner Kampagne „Beyond ‚That’s So Gay'“

UK

Stockholm,


Privacy in Schweden – wie funktioniert das? Eine kurze Analyse

Privatssphäre, Spionage und persönliche Daten – diese Worte lösen zurzeit bei den meisten Deutschen eine Mischung aus Verzweiflung, Frust, Hilflosigkeit und Unverständnis aus. Nach den neuesten Enthüllungen im NSA-Skandal und dem Überraschungsbesuch Ströbeles in Russland, wird zurzeit kontrovers über eine mögliche Befragung Edward Snowdens diskutiert. Dieses heiße Thema erhitzt im kalten Schweden jedoch zur Stunde niemanden. Denn hier herrscht radikale Transparenz und Offenheit im Umgang mit Daten. Und genau deshalb habe ich mich hier in Stockholm gefragt: Wie gehen die Menschen in Schweden mit Privacy um? Wie werden persönliche Daten und der Umgang mit ihnen hier gehandhabt? In diesem Video analysiere ich diese Fragen und versuche Antworten zu geben. Was ist eure Meinung zu dem Thema? Ich freue mich sehr über Anregungen, Kritik, Fragen und Reaktionen.



13 Dinge, die das Way Out West Festival zum Paradies für medienaffine Twenty-Somethings machen

Festivals sind in Deutschland meistens mit Absturz, tonnenweise Müll und dem Fehlen jeglicher Zivilisation konnotiert. Eins verliert sich schnell auf dem großen unübersichtlichen Gelände und findet aufgrund des vollkommen überladenen Telefonnetzes niemanden mehr wieder. Wenn sich eins dann noch das mit Bargeld gefülltes Portemonnaie klauen lässt, ist der Festivalspaß endgültig vorbei. Nicht so auf dem Way out of West Festival in Schweden. Ich hab mich gefragt, ob ich als tendenziell in Notsituationen schnell gestresster Smartphone-Addict dort besser dran bin. Spoilert Alert: Die Antwort lautet ja.

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Wie innovativ sind die Schweden?

Innovation auf Schwedisch. Die letzte Woche einer Ausstellung in den Nordischen Botschaften beginnt

Innovation auf Schwedisch. Die letzte Woche einer Ausstellung in den Nordischen Botschaften beginnt

Noch bis zum 3. Mai kann man sich im Berliner Felleshus der Nordischen Botschaften die Ausstellung „Innovative Sweden“ anschauen. Wer also wissen will, warum sich die Schweden nach alltagspraktischen Dingen wie dem Dreipunktgurt, dem Reißverschluss oder der Celsius-Skala oder medialen wie dem Mobilfunk, der SMS, Skype oder Spotify noch weitere Innovationen zutrauen, sollte sich nach Berlin begeben.

Die letzte Woche der Ausstellung gipfelt darüber hinaus in einer Finissage. An diesem Tag werden die Ergebnisse eines Innovationsworkshops zum Thema:

Wie können künstlerische Interventionen sowohl Effektivität als auch Motivation erhöhen und damit die Unternehmenskultur stärken?

vorgestellt. Eine Anmeldung zu diesem Event ist möglich unter invit.berlin@gov.se. Wer sich vorab noch weiter informieren möchte, dem sei die Website der Schwedischen Botschaft und dieser Beitrag von der Homepage des NORR-Magazins ans Herz gelegt. Außerdem gibt es hier den offiziellen Flyer der Ausstellung.