Paris,


Augen auf, jetzt gibt’s STRASS!

Wie blind ich war. Es waren ein paar lehrreiche Wochen, in denen ich mich in die Materie der Debatte um Prostitution eingelesen habe. Und hierbei spielten weder die polemische Schrift Alice Schwarzers noch allein das Manifeste des 343 salauds die entscheidende Rolle. In den letzten Tagen habe ich mich umgehört und versucht, ein Bild von dem zu zeichnen, was in den Medien hier in Frankreich über die Spanne von zwei Jahren zu einer Hetzjagd gegen Prostitution geworden ist. Besonders interessant war dabei die Einsicht in die französische und feministisch positionierte Sexarbeitsgewerkschaft STRASS (Syndicat du Travail Sexuel).

Lila Prost.

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Wir streichen den November lila

Wer sich durch die Blogosphäre herumtreibt, wird definitiv – und sei es nur durch große Debatten wie #aufschrei, die Pille danach oder die aktuelle Diskussion über Prostitution – auf die Themen Feminismus und Gender gestoßen sein. Solange Gleichberechtigung leichter auf Demonstrationsschildern als in der reellen Umsetzung zu finden ist, behält der Feminismus seine Relevanz.

In den Mainstream-Medien sind jenseits von Alice Schwarzer wenige Stimmen zu hören: Bei uns wird’s diesen Monat anders aussehen. (Bildquelle)

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