Berlin, New York, Wien, Zürich,

Trendblogger seit 2012.
Der Anfang: In ein Land ziehen, in dem man niemanden kennt, in dem man sich nicht auskennt und dessen Sprache man nur bedingt gut spricht ist eine blöde Idee? Möglicherweise. Habe ich es trotzdem gemacht? Auf jeden Fall! Im Januar 2013 ließ ich mich von Valencia verzaubern und ging mit besonders offenen Augen und Ohren durch die Straßen, um eine ganz besondere Kultur zu erleben und gelegentlich auch auf die eine oder andere Außergewöhnlichkeit zu stoßen. Ob ich dabei nur auf siestaliebende Spanier oder bahnbrechende Erneuerungen traff, habe ich dann für die Trendbloggern niedergeschrieben. Und so begann das alles.

Update 01/2014: … und so schnell ist man dann auch wieder zurück in der Heimat – det dufte Berlin – und siehe da, berichtenswerte „Trends“ gibt es überall.



Netflix – Was ich will, wann ich es will

Das weltweit größte Filmportal im Internet gibt es bald auch in Deutschland.

„Ach und außerdem habe ich akut etwas dagegen, zu einer bestimmten Zeit vorm Fernseher sitzen zu müssen, gerade im Sommer.“

Ein Kommentar zum Artikel „Keine Innovation aus Nachmacherei – aber Kohle“ hat mich dazu bewegt, mir Gedanken über etwas zu machen, was eigentlich offensichtlich ist: Die Generation Internet hat keine Lust mehr, ein Programm vorgesetzt zu bekommen, sondern will selbst entscheiden, mit was es sich wann vom Alltag ablenken möchte. Wenn der stille Protest am Programm nun schon nicht wahrgenommen wird – angeblich boykottieren wir nämlich alle schlechte Fernsehsendungen und die Einschaltquoten kommen weiß-gott-woher… So wird doch aber die Veränderung in unseren Fernsehgewohnheiten erkannt. 30727_large_family-watching-netflixFernsehen on demand bzw. Onlinevideothek lautet das Zauberwort und als ich mich so umsah, was es da aktuell und legal gibt, bin ich auf einen Anbieter gestoßen, der in Amerika mit 41,5 Millionen zahlenden Nutzern sogar mehr Zuschauer als HBO hat.Netflix heißt das gewievte Ding und tadaaa, vor Kurzem wurde angekündigt, dass der Dienst ab diesem Herbst auch dem Fernsehmarkt in Deutschland, Östereich, Belgien, Luxemburg, Frankreich und der Schweiz das Leben schwer machen will.

Netflix ist ein Unternehmen aus Kalifornien, das eine Alternative zum Kabel-TV bietet. Für monatlich 8 Dollar* werden dem Nutzer die neuesten Filme und TV-Pgeneric_2_generic- netflixrogramme geboten – werbefrei und unbegrenzt. Zudem ist der Service nicht an das Fernsehergerät gebunden, sondern kann auf verschiedenen Endgeräten abgespielt werden. ‚Nicht für notorische Datenschützer, aber dennoch ein netter Bonus: durch Kundenfeedback können einen auch Filme empfohlen werden.

Netflix hat das bestehende Fernsehkonzept revolutioniert, indem es eine Filmflatrate einführte. Die Bezahlung pro Film und etwaige unangenehme Verspätungsgebühren bei der Abgabe fallen somit weg. Eine weitere Revolution war die, ihre eigenproduzierte Serie „House of Cards“ mit einem Mal online stellte, so dass der eingefleischte Serienfan nicht mehr von Woche zu Woche auf seine Lieblingssendung warten muss.

Und siehe da … aufeinmal klappt das auch mit dem Programm. House of Cards ist die erste Webserie, die für den Emmy nominiert wurde, insgesamt neunmal. In drei der neun Nhouse-of-cardsominierungen erhielt sie sogar eine Auszeichnung.

Man kann sich auf Netflix jetzt schon registrieren, so dass man nach Anlauf sofort benachrichtigt wird und sich dann pünktlich zum Herbst bzw. Winteranfang mit einer Filmeflatrate auf den Fernsehschlummerwinterschlaf einstellen kann.

 

 

 

 

 

*der deutsche Preis ist noch nicht bekannt, nach Aussage von Netflix wird die Flatrate zum „günstigen Monatspreis“ angeboten.

 

 

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