Antje Raeuscher

Antje Raeuscher

Trendblogger Jahrgang 2011/2012
Ich bin Antje und ich mag gerne Katzen. So viel schon mal dazu, doch ist dies als Information wohl etwas mager. Also hier ein paar Bemerkungen zu meiner Person. Im Moment studiere ich in Berlin International Business Management, bin 20 Jahre jung und erfreue mich an den Vorbereitungen für 2 Semester in Asien. Das erste in Seoul das zweite in Shanghai. Es wird spannend, wenn ich Land und Leute und die Unterschiede, in jeglicher Hinsicht zu der Heimat endecken kann. Dabei werde ich dann besonders die Medien vor Ort einer genauere Inspektion unterziehen. Die Tatsache, dass Katzen in Asien gerne im Kochtopf auftauchen, hat mich von meinem Vohaben nicht abgeschreckt.

Seoul,


Taobao E-commerce auf chinesisch

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Das von Jack Mao gegründete  Pendant zu Ebay  in China,  ist Online Shopping Imperium  Taobao. Taobao ist bei weitem der Marktführer was E-commerce angeht. Man kann praktisch alles auf Taobao finden, angefangen bei Kleidung über Lebensmittel bis hin zu Elektronik und Hauhaltswaren. Also im Grunde wie Ebay und Amazon.  Taobao ist das größte Online Auktionshaus in China und genießt hier vor Ort  mit 70% Marktanteil quasi die Stellung von Ebay und Amazon zusammen.  Seit der Gründung in 2003 hat es eine äußert beeindruckende Erfolgsgeschichte verzeichnet und OnlineShopping Riese Ebay schlussendlich sogar aus dem Chinesischen Markt verdrängt. Wie das passieren konnte? Ähnlich wie bei Weibo bietet Taobao einfach ein weitaus augeklügeleres System an, welches zudem auch noch auf den Chinesischen Konsumenten zugeschnitten ist. Listings sind kostenfrei für Verkäufer und es gibt einen Instant Messaging Service um die Kommunikation bei Kaufabwicklungen zu vereinfachen. Während bei Ebay ein relativ großer Prozentteil über Auktionen abläuft, machen diese bei Taobao nur einen kleinen Anteil aus und meist werden Produkte einfach zu einen fixen Preis verkauft.

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Vor einigen Jahren hat Taboa eine echte Neuheit gelauncht die T-Mall, welche eine Plattform für B2C also business to consumer Transaktionen anbietet.  Taobao hat ein komplett eingenes Zahlsystem das Alipay. Es ist vor allem sehr groß in China, Hong Kong, Macao und hat in 2010 eine erste Kooperation mit Yahoo Japan gestartet. Der Erfolg in Asien ist überwäitgend und Jack Mao hat bereits Pläne für eine Expansion in den Weltmarkt angekündigt. Bleibt abzuwarten, ob sich der Aufwärtstrend fortsetzen wird.



Sina Weibo- China’s Twitter

In China sind so einige Dinge etwas anders, und einen sehr erheblichen Teil dieser Unterschiede, kann man auch in Web und Social media Gewohnheiten beobachten. Die Sensation überhaupt ist Sina Weibo, ein Microblog Seite, die nicht nur von privaten Usern, sondern auch von Firmen genutzt wird.  Der Name leitet sich von dem Chinesischen Wort for Microblog (weibo) ab und kann als Mischung aus Twitter und Facebook verstanden werden. Kaum mehr werden Webseiten  in China verwendet, denn Weibo bietet eine weitaus interaktivere und damit attraktivere Alternative für Unternehmen an.  Mit 5000 registrierten  Firmen, 2700 Medien Organisationen sowie 300 Millionen privaten Usern in China, ist die Beliebtheit immens. Fast jeder ist auf Weibo vertreten und jeden Laowei (in China ansässiger Ausländer), den ich bisher nach einer persönlichen Meinung gefragt habe, bevorzugt Weibo über Twitter.  Es bietet ein besseres Konzept mit zusätzlichen Features. Im grunde sind alle Features, die bei Twitter zur Verfügung stehen auch bei Sina Weibo da, also Posten, Reposten, Verlinken von anderen Usern oder  Follown. Aber der Unterschied ist, dass man darüber hinaus eine große visuelle Komponente, vergleichbar der von Facebook integriert findet. Es ist also genauso möglich Fotos, Videos und Musikdateien in jedem Post mit hochzuladen. Sina Weibo hat natürlich auch eine Smartphone Application und eröffnet vor allem für Firmen eine ganz neue Palette an unzähligen Online Marketing Aktionen und Werbemöglichkeiten.

Ebenfalls sehr interessant ist, dass gerade in China, wo Presse- und Meinungsfreiheit ein heikles Thema sind, Sina Weibo sich auch zu einer Art Sprachrohr entwickelt, und Seiten von zahlreichen relativ einflussreichen und meinungsbildenden Bloggern beherbergt .



Sina Weibo- China's Twitter

In China sind so einige Dinge etwas anders, und einen sehr erheblichen Teil dieser Unterschiede, kann man auch in Web und Social media Gewohnheiten beobachten. Die Sensation überhaupt ist Sina Weibo, ein Microblog Seite, die nicht nur von privaten Usern, sondern auch von Firmen genutzt wird.  Der Name leitet sich von dem Chinesischen Wort for Microblog (weibo) ab und kann als Mischung aus Twitter und Facebook verstanden werden. Kaum mehr werden Webseiten  in China verwendet, denn Weibo bietet eine weitaus interaktivere und damit attraktivere Alternative für Unternehmen an.  Mit 5000 registrierten  Firmen, 2700 Medien Organisationen sowie 300 Millionen privaten Usern in China, ist die Beliebtheit immens. Fast jeder ist auf Weibo vertreten und jeden Laowei (in China ansässiger Ausländer), den ich bisher nach einer persönlichen Meinung gefragt habe, bevorzugt Weibo über Twitter.  Es bietet ein besseres Konzept mit zusätzlichen Features. Im grunde sind alle Features, die bei Twitter zur Verfügung stehen auch bei Sina Weibo da, also Posten, Reposten, Verlinken von anderen Usern oder  Follown. Aber der Unterschied ist, dass man darüber hinaus eine große visuelle Komponente, vergleichbar der von Facebook integriert findet. Es ist also genauso möglich Fotos, Videos und Musikdateien in jedem Post mit hochzuladen. Sina Weibo hat natürlich auch eine Smartphone Application und eröffnet vor allem für Firmen eine ganz neue Palette an unzähligen Online Marketing Aktionen und Werbemöglichkeiten.

Ebenfalls sehr interessant ist, dass gerade in China, wo Presse- und Meinungsfreiheit ein heikles Thema sind, Sina Weibo sich auch zu einer Art Sprachrohr entwickelt, und Seiten von zahlreichen relativ einflussreichen und meinungsbildenden Bloggern beherbergt .

Seoul,


koreanische Bildungskreativität

Fleiß und top Leistung! Nicht weniger wird von den Kindern koreanischer Eltern erwartet, und in der Tat, solch müttlerlich,  fürsoglichen Bemühungen scheinen zu fruchten, wenn man sich die Pisaergebnisse anschaut. Sieger der Studie ist Korea, die Frage ob die Mittel dazu wirklich so pädagogisch wertvoll sind, seien an dieser Stelle einmal dahingestellt. Jedenfalls lässt sich ohne Zweifel sagen, dass in diesem Land Bildung einen immens hohen Stellenwert einnimmt. Kurze Einführung also zu der Entdeckung des Tages. Medienhauptakteur in dieser vom Bildungs- und Medientrieb umwobenen Gesellschaft ist EBS.

Der Vision weltweit größte „educational media group“ zu werden, haben sie sich verschrieben. Das Kürzel steht für „Educational broadcasting system“ und besteht aus einen breitfächigem Netz von Ferseh- und Radiokanälen, sowie Online Programmen, die gezielt das staatliche Schulsystem komplementieren sollen. EBS bietet hierfür Verschiendenes für alle Altergruppen. Das fängt bei  der Vorschule an, mit animierten kinderfreundlichen Sendungen, über Grundschule, Mittelschule bis hin zur Vorbereitung für die gefürchteten CSAT (college scholastic ability test), welche darüber entscheiden, auf welche Uni ein jeder zugelassen wird.

Ein interessantes Format, welches ich ursprünglich ins Auge gefasst hatte, bevor sich das EBS Imperium bei sorgfäligerer Recherche aufgetan hat, ist EBSe. Klein e steht für english und wie man sich vielleicht zusammenreimen kann, ist dies ein Sender der eigens zum Englisch Lernen gemacht ist. Fazit also, Fernsehen als Lehrmedium, interessanter Ansatz und in Korea sehr erfolgreich.

Jedoch beschränkt sich das Spektrum nicht auf rein schulische Formate, denn unter der sparte „EBS life long“ findet man eine Reihe von hochwertigen Dokumentationen, welche teilweise auch prämiert wurden.

mehr Informationen gibt es hier

Seoul,


1330 die Nummer für alles

Das ist schon sehr praktisch. Egal wo man ist, wenn man eine Frage bezüglich des Seouliter Leben hat, wie zum Beispiel, wo sich Etwas befindet, was das nächstgelegene vegetarische Restaurant ist, wann Etwas geöffnet hat, welchen Bus man wo nehmen muss, um zu einem x-beliebigen Ort zu kommen. Einfach für jede Frage, auch touristischer Natur, gibt es eine Nummer, die man rund um die Uhr, 24 Stunden anrufen kann und man bekommt ganz prompt von einer freundlichen Person die Antwort dafür. Anfangs vermutet man vielleicht, das sei so ein touristischer Quatsch, extra für den blauäugigen und hiflosen Besucher gemacht, das war auch mein erster Eindruck, als man mich das erste Mal auf der Straße damit konfrontiert hat. Tatsächlich ist es aber so, dass dieser mobile Service sehr viel von Koreanern genutzt wird. Und mal ehrlich, es ist auch einfach wirklich sehr praktisch. Natürlich gibts das Ganze auch in tadellosem Englisch.

Seoul,


"Naver" Koreas Antwort auf Google

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Wenn man neu in Korea ist, wird man schon sehr bald feststellen, dass wo und wann immer eine Information gesucht wird, Koreaner nicht googlen, sondern das allgegenwärtige Portal „Naver“ zu Rate ziehen. Naver ist, wenn man möchte, das koreanische Pendant zu Google. Es vereint Suchmaschine sowie Email Service, Nachrichenportal und andere diverse Funktionen. Es bietet sogar verschiende Arten von Suchmaschinen,wie zum Beispiel die Knowledge Search, bei der Nutzer beliebige Fragen suchen und dann Antwort von anderen Usern erhalten können. Diese Knowledge Search diente später dann auch Yahoo für das tool „Yahoo! Answers“. Ein weiteres Feature ist die „comprehensive search“, bei der man Suchergebnisse von verschiedenen Kategorien auf eine Seite bekommt, also von Blogs, Webseiten, Bilden etc.

In Korea ist nahezu jeder bei Naver angemeldet und verfügt über einen Account. Es ist nicht einfach nur Suchmaschine, sondern verlinkt alle Sparten des täglichen Lebens, ob es um Gossip über den Lieblingsschauspieler oder die hippe K-pop Band geht, oder man die nächstgelegene Postfiliale sucht, alles wird mit Naver geregelt. Es ist speziell zugeschnitten auf Korea und funktioniert auch nur exklusiv in Koreanisch. Für den kleinen zahlenmäßigen Vergleich, Naver hat einen Marktanteil von 70% in Korea während Google gerade mal für 2% der Suchen verwendet wird.

Seoul,


Smarter Lügendetektor

Dass in Korea ohne Smartphone gar nichts mehr geht, kann man leicht feststellen, dazu bedarf es nicht mehr als 5 Minuten im Lande.

Alles, aber auch wirklich alles wird über Smartphones geregelt. Aber natürlich geht oftmals mit der Funktionalität auch das kleine sinnfreie Vergnügen einher. So erfreut sich das App „Poligraph“ hier unter den koreanischen Jugendlichen immenser Beliebtheit. Es ist im Grunde ein Lügendetektor, bei dem man seinen Freund auf alle eventuellen Flunkereien testen kann.  Versteht sich von selbst, dass man die Ergebnisse nicht auf die goldene Waage legen sollte. Die Koreaner jedoch lieben es.

Seoul,


Taxi bitte!

Wer kennt das nicht, man ist müde will einfach nur nach Hause und benötigt ein Taxi. Hier aus der Hülle und Fülle von Taxis zu wählen, ist manchmal gar nicht so einfach und da Adressen in Korea auch ein wenig schwierig sind, gibt es einen äußerst hilfreichen Service um ein Taxi vor Ort zu bestellen. Der „Navi call Taxi Service“. Einfach die „Navi call Taxi“ Telefonnummer anrufen und das Taxi weiß automatisch, wo man sich befindet. Desweiteren, besonders interessant für die jungen weiblichen Nachtschwärmer, gibt es dazu eine Sicherheitsfunktion, die es erlaubt den Eltern oder Freunden automatisch den Namen, die Nummer und den Ort des Taxis als Nachricht zuzusenden.